Beim Female Empowerment Festival meiner Freundin Ramona ging's um Vertrauen. Meine Gedanken dazu – aus der Finanz-Brille.
Ihr Lieben,
am Wochenende war ich beim Female Empowerment Festival meiner Freundin Ramona. Sie ist Tantra- und Yogalehrerin und macht achtsame Reisen nach Kolumbien – zwei Tage Waldlichtung, Kakao-Zeremonie, Stimme, Körper, das volle Programm. Ich durfte dort einen Finanztalk anbieten.
Das übergreifende Thema des Festivals war Vertrauen. Bist du im Vertrauen? Lässt du los? Diese Art Fragen.
Und während alle um mich herum barfuß auf der Erde standen, dachte ich mir: ohne Sicherheit kann ich so gar nicht vertrauen.
Klingt erstmal nicht sehr spirituell, ich weiß. *g
Selbstvertrauen folgt für mich aus Selbstsicherheit. Und das Gleiche gilt für Finanzen: Wenn ich eine sichere Basis gebaut habe, kann ich vertrauen. Ohne diese Basis ist Vertrauen aus meiner Sicht reines Magical Thinking. Schön gedacht, aber kein Fundament.
Das Gleiche bei Vertrauen in Gemeinschaft. Fühle ich mich in einer Gruppe unsicher – wie soll ich da vertrauen? Erst kommt das Gefühl von Sicherheit, dann kann Vertrauen wachsen.
Genau das hat sich auch beim Talk gezeigt. Die meisten Teilnehmerinnen sahen es ähnlich: Wenn ich nicht weiß, wie mein Sicherheitsnetz aussieht – ob es Löcher hat oder nicht – wie soll ich darauf vertrauen? Und wenn ich trotz der Löcher vertraue, dann meistens, weil ich im Hinterkopf einen Plan B habe. Oder zumindest die Intuition, dass ich eine Lösung finde, falls ich durchfalle.
Im Grunde ist das auch genau das Prinzip hinter der Maslowschen Bedürfnispyramide auf dem Bild oben: ganz unten steht Sicherheit. Erst danach kommt überhaupt Raum für Selbstverwirklichung.
Vertrauen ist also für mich kein Sprung ins Leere. Sondern eher: ich weiß, wo das Netz hängt, kenne seine Löcher – und gehe trotzdem.
Liebe geerdete Grüße,
deine Finanzmentorin Franziska