Altersvorsorge: zu viele Fragen, zu wenig Überblick

Veröffentlicht am 17. Juni 2026 um 22:21

Reicht ein ETF? Was ist mit der gesetzlichen Rente? Beim letzten Frauen-Finanz-Frühstück ging's um die Frage, die wir alle verdrängen.

Ihr Lieben,

beim letzten Frauen-Finanz-Frühstück kam auf Wunsch einer Teilnehmerin das Thema Rente auf den Tisch.

Dass wir privat vorsorgen müssen, ist allen klar. Die eigentliche Frage ist eher: wie genau?

Reicht ein ETF? Welcher? Was ist mit der gesetzlichen Rente, mit Riester, mit der bAV? Eine Immobilie als Kapitalanlage – in Deutschland oder im Ausland? Bestehende Verträge kündigen oder behalten? Und wie viel brauche ich im Alter überhaupt?

Genau an dem Punkt verlieren die meisten den Überblick. Es sind einfach zu viele Fragen, man fühlt sich erschlagen davon. Ging mir tatsächlich lange genauso. 🙈

Mittlerweile sehe ich Altersvorsorge weniger als das eine, perfekte Produkt, sondern eher als kleines Projekt: erstmal schauen, wo man steht (Renteninformation raussuchen, bestehende Verträge zusammentragen), dann wo man eigentlich hin möchte, die Lücke dazwischen berechnen – und dann überlegen, womit man sie schließt. Klassisches Projektmanagement so gesehen: Analyse - Zielsetzung - Umsetzung - Reflexion - Anpassung - Zielerreichung.

Das hat für viele am Tisch etwas Druck rausgenommen. Man muss nicht heute die perfekte Lösung für die nächsten 30, 40 Jahre finden. Aber man darf den nächsten sinnvollen Schritt gehen.

Vielleicht ist dieser Schritt erstmal nur, die Renteninformation aus der Schublade zu holen.  Klingt unsexy, hilft aber. *g

Und falls du eh weißt, dass du vorsorgen solltest, aber beim Wie genau? hängen bleibst – du weißt, wo du mich findest. 💸

Liebe Grüße,
deine Finanzmentorin Franziska